9/14/2014

DIE SAXONETTE VON HERCULES/ FICHTEL SACHS- wie man die undichte Vergasermembrane neu verkleben kann...

Unbenanntes Dokument

 

 

HERCULES SACHS



(dieser Beitrag ist noch in der Rohfassung und wird ggf. weiter ergänzt und überarbeitet )



Bild oben: 1012 wurde das Unternehmen von den letzten Geschäftsführern, welche das Unternehmen noch aus dem ersten Komkurs übernehmen konnten  schließlich an ein chinesisches Unternehmen verkauft und produziert  dort E Bikes, welche von der SFM Distribution in Nürnberg aber nur noch als Import angeboten werden Bereits vorher-als noch in Nürnberg produziert wurde- stellte dass Unternehmen nur noch E Bikes her.


"HILFE! AUS DEM  LUFTFILTER MEINER SAXONETTE LÄUFT BENZIN"



Mit solchen Problemen ( es ist immer dasselbe) wenden sich Besitzer der Hercules Saxonette (Zweitaktmotor )
reihenweise and Fachwerkstätten
wie dem Brucker 

Oft erst, nachdem ihnen die einschlägiige Fachwelt im Internet,oft zuerst geraten hatte
 mal alles andere zu probieren, auszubauen oder  zu ersetzen: Zündspule , Zündmodul, vielleicht liegts ja an der Kompression den Kolbenringen oder dem Simmerring ....Spätestens dann wenn man bei  Wiederzusanmmenbau des Motors z B keinen Drehmomentschlüssel verwendet hat und sich der Motor in Folge davon verzieht


in nahezu allen Fällen aber - so die Fachwerkstätten in Fürstenfeldbruck wie auch die verbliebenen 5 Mitarbeiter der SFM Werke / der langjährige Hercules Sachs Mitarbeiter und Entwickler Herr Roland Wittek-. ist
 es aber NUR INE DEFEKTE MEMBRAN DES VERGASERS...


NUR?

 

Firmenpleite wegen defektem Vergaser?



Nun darüber kann man wohl Nichts definitives sagen, außer, dass die Mitarbeiter der Firma Sachs Motors / SFM in Nürnberg früher ( als diese Probleme- möglicherweise bereits in den 80ern bei allen mit diesem BING Vergaser ausgerüsteten Motoren, darunter offenbar  auch die von Rasenmähern)  über die Probleme mit dem Vergaser wohl schweigen mussten ( wäre ja auch peinlich) und die verbliebenen der 2012 nochmals vor der Insolvenz geretteten Firma SFM  dies nicht ausschließen würden.
Wie auch immer : die  einst in Nürnberg  traditionell aus  hochwertigsten Einzelteilen und Materialien gebauten ( und auch vielfach innovativen) Fahrzeuge der Nürnberger Velociped Werke, aus der später Hercules Fichtel und Sachs hervorging ( der einstigeWerbesolgan war " warum nicht gleich was Richtiges ?")   hatten einen entsprechenden Preis . Daran alleine kann es aber nicht gelegen  haben.

Wie auch immer- vielleicht mehr dazu später: Ein ehemaliger führender  Mitarbeiter der SFM Werke teilte mir dazu kürzlich mit: man habe " den Hersteller des BING Vergasers ( früher die Hintermayr GmBH, welche vermutlich von amerikanischen Investoren mittlerweile übernommen wurde nun als 
firmiert ) 30 Jahre (!!)  lang darum ersucht eine Verbesserung des Vergasers durchzuführen . Doch offenbar VERGEBLICH!! . Der Vergaser funktioniert sonst eigentlich ganz gut. und hat sonst keine Teile die einfach so ausfallen würden, bzw ihre Funktionstüchtigelit verlieren würden. Es ist - gemäß  entsprechender Recherche - nur nur die bald nach Inbetriebnahme undicht werdende Membrane als Konstruktionsfehler bekannt)




Bild oben: Hinterrad mit Hilfsmotor einer Saxonette jüngerer Bauart mit E Starter)

Es handelt sich dabei um die sogenannte Gummi Membrane die im oberen Teile des BING Vergasers verbaut ist und einzig und allein den Zweck hat, den Benzin zufluss in den Vergaser und (über die Hauptdüse in den Motor) über die Kraftstoffleitung und den Anschlussstutzen am Vergaserdeckeöl zu öffnen und zu schließen ( was über den Choke-   oder Starterhebel und über den Seilzug geschieht ).

Schiebt  man den Starterknopf am Lenkrad ganz nach links auf Stellung 0 , dann drückt der sogenannte "Starterschieber" im Vergaser von unten über  den in die Gunmimembrane eingeklebten Metallstift , diese Membrane nach oben und der in deren Mitte befindliche Gummiknopf verschließt die Kraftstofföffnung

Das  Probleme hat eine ganz einfache Ursache, welche aber  offenbar weder die Miitarbeiter der SFM Nürnberg noch- auf Anfrage der technische Leiter der BING Werke bis heute gekannt bzw gewusst haben:

Mit dem in den 80ern unter der Regierung Kohl mit großen Umwelttratra eingeführten "bleifreie Benzin" hatte es nämlich einen Haken,. von dem aber der Verbraucher und Autobürger offiziell-  also ausdrücklich nie etwas erfuhr.
Bei der Einführung des bleifreien Benzins  behauptete man  zwar, damit die Probeme lösen zu wollen, welche das bis daher das dem Ottokraftstoff als ANTIKLOPFMITTEL  beigemengte Bleitretraethyl mit sich brachte ( als Kohlenstoffverbindung wird das Blei auf diese Weise von Pflanzen , aber auch leicht  durch den menschlichen Organismus aufgenommen und führt- so die Volksweisheit zu Blödheit)  Die meisten KFZ Benutzer glaubten die Gesundheitsargumente der damaligen Kohlregierung  und meinten wohl , seither so etwas wie  " naturreines " Benzin zu tanken- was - förmlich gesehen- sogar  zutrifft.

NUR: Dem bis zum Ultimum hochgezüchteten deutschen Serienrennmotor  wird  es  bei der Verbrennung ganz normalen Benzins  ( erst recht wenn man diesem noch Äthanol beimischen möchte) einfach zu heiß: . Folge:  kommt zu Fehlzündungen- auch "Klopfen" genannt, wodurch  der Motor dann aufi die Dauer ernstlich Schaden nehmen könnte.

Man konnte, bzw wollte  auch nach der Einführung des "bleifreien Benzins  also  nicht auf Antiklopfmittel verzichten, 
Doch- nur wer sich- wie ich damals mal die Mühe machte, auf der Zapfsäule einer Tankstelle  nachzusehen,  was da Alles so in diesem neuen Kraftstoff ist ist, las im Kleingedrucktem :
 "dieser Kraftstoff enthält bis zu 5 % Benzol als Antiklopfmittel"

Das taten die Meisten jedoch offenbar nicht und offiziell wurde diese Tatsache, die  von  den politischen Parteien,  die das bleifreie Benzin politisch durchsetzten weder jemals irgendwo erwähnt noch diskutiert. wurde wohl bewusst verschwiegen. Denn: man tat der Mineralolindustrie damit einen großen Gefallen, musste diese doch bis dahin jund sogar per Gesetz, bzw Verordnung  das Benzol vollständig bzw bis auf Minimaloleranzen aus dem Rohöl bzw Autokraftstoff entfernen, was - wie man liest-ein sehr  teurer und aufwendiger Prozess war...

Das entsprechende Gesetz hat man also vor Einführung des bleifreien  Benzins zuerst abschaffen müssen was wohl nur im Parlament geschehen kann.
Doch - obwohl Benzol als wohl noch weitaus gesundheítsschädlicher gilt als Blei , hat sich auch niemand der Grünen "Umweltschutzpartei" jemals darüber aufgeregt, noch dass man  es auch nur  für nötig erachtete, diese Veränderung der deutschen Öffentlichkeit und - wie hier auch der Industrie - mitzuteilen.

Was unseren BING Vergaser betrifft so löst dieses  Benzol im Kraftstoff während es im BING Vergaser   z..B.einer  Saxonette ständig ( und noch dazu ) über diese Klebestelle bzw ein  darin gelassene kleines Loch durch den VG in den Motor fliest, den darunter befindlichen Kleber mit der Zeit  auf .( das Loch im Verschlussteil oben an der Membrane diente bei der Produktion einzig zum Aushärten des dabei verwendeten aber -da nicht benzolresistent- somit  ab den 80ern ungeeigneten Klebers ) da dieser - wie die meisten Industriellen Kleber ebenfalls auf Benzolbasis war...

 Vorsicht übrigens auch mit Benzinschläuchen aus PVC oder Ähnlichem"

und späteres aus der Klebeverbindung zwischen Metallstift und Gummimembrane....
.
 Folge 1:  Der Knopf mit dem Löchlein (Oberseite/Mitte der Membrane ) , der den Kraftstoffstutzen verschließt- eigentlich nur ein dünnes Gummihäutchen- dem erst der Metallstifft und Kleber Stabilität verleiht)   verliert innerlich an Festigkeit , bzw. Masse ( da der Kleber über das Löchlein mit der Zeit ausgespült wird) DIe  Membrane wird undicht schließt zuerst nicht mehr richtig: es läuft also ( wenn man den Benzinhahn nicht schließt auch nach abstellen der Zündung z- zuerst noch ganz langsam- weiter  Kraftstoff in den Motor)

Schließt man den Benzoinhahn  läuft zumindest der noch im Benzinschlauch und dem Filter befindliche Kraftstoff mit der Zeit in den Motor
Das bemerkt man gar nicht so,  bis eben - und das  nach nur relativ kurzer Zeit ( bei mir waren es knapp 300 Kilometern) der Kraftstoff schließlich sogar an der Unterseite der Membrane   zwischen Gummiteil und Metallstift aus der Membrane dringt und den Hohlraum darunter zu erst füllt  bis es seitlich aus dem Vergaser (und auch auf anderem Wege durch denselben) in den  Motor.läuft. Ist es soweit dann geht die Saxonette wie bei mir kürzlich dann geschehen- sogar bei Fahren aus. Nach dem abstellen trat Benzin zwischen Motor und Auspuff aus...
Die Saxonette "säuft als regelmäßig ab"  wie man das im Jargon sagt.

Als ich dies Erkenntnis letzte Woche telefonisch dem  technischen Leiter der BINGPOWER/  BING Vergaserwerke vortrug , meinte dieser, "er hätte das zum ersten Mal gehört , dass sich seit den 80ern ca 5 % Benzol im Kraftstoff befindet.".. und: "Man könnte schließlich nur auf ein Problem reagieren dass man auch kennt, bzw welche an einen HERANGETRAGEN wird..."

wie auch immer. Problem, erkannt Problem gebannt:;
Ich habe die Klebestelle einfach mit Gummilösung neu verklebt und das hält. Die vorher bereits völlig durchlässige Gummi membrane ist wieder 100 % dicht und die Karre ist auch nach längerer Standzeit seither ( und das wirklich  das erste mal seit ich die alte Saxonette Bj. im Mai 2014 gekauft habe) nicht mehr "abgesoffen" und sprang bisher jedes Mal nach Abstellens sofort wieder an...

REPARATURBESCHREIBUNG 

bei mir hat es 100% funktioniert! (trotzdem und wie üblich Ohne Gewähr und Garantien und auf eigene Verantwortung)

Um mir die erneute Schreiberei hier zu ersparen,
, kopiere ich hierzu einfach einen Teil der Mail die ich dazu an Herrn Wittek, bzw SFM Nürnberg schrieb:

Die weiteren Versuche die werkseitig  mit ungeeignetem Kleber auf  Benzolbasis  verklebte Gummi membrane des  Bing Vergasers mit Gummilösung ( also Gummi) neu zu verkleben sind bisher absolut erfolgreich

Die Membrane des bis dato unbenutzten Bing vergasers , den Sie mir zusandten/ verkauften war ja auch nach kürzester Seite defekt – ebenso wie die Membrane des Vergasers der bereits beim  Kauf im Juni 2014 montiert war bereits gleich  nach Inbetriebnahme  (von mir alles bis kürzlich unentdeckt)begann,  durchlässig  zu werden


Die Membrane des neu gekauften Vergasers wies nach einiger Zeit auf der Oberseite sichtbare Bestandteile des vom Hersteller dieses Vergasers verwendeten Klebers auf, der  demzufolge nach Inbetriebnahme ( wie ich sicher vermute infolge des seit den 80ern im Kraftstoff enthaltenen 5% Benzols) mit der Zeit über das Loch ,  das-  wie Sie mitteilten-  einzig der Aushärtung des Klebers dient) aus  der Klebestelle ausgewaschen wurde.
Jedenfalls wird gerade das Teil mit dem Loch (dass beim Unterbrechen des Kraftstoffflusses gegen die Öffnung /Stutzen für Kraftstoffleitung) gedrückt dadurch  weich ( es bildet sich infolge des ausfließenden Klebers ein Hohlraum in diesem Knopf

Die Folge davon ist, dass

1 die Membrane oben nicht mehr richtig schließt- also bei Stellung Chokehebel links-  weiter Kraftstoff über den normalen Weg  (Hauptdüse) durch den Vergaser in den Motor fließt.
Dreht man den Benzinhahn ab ( vorausgesetzt man hat einen) gelangt auf diese Weise zumindest noch das Kraftstoff , welcher sich  noch  in der Leitung dahinter und im Filter befindet in den Motor . .

Folge der Motor säuft ab und geht nach kurzer Standzeit deswegen nicht mehr an.

2. Das sekundäre Problem ist ,dass mit der Zeit  auch die Verbindungsstelle  zwischen Gummiteil und Eisenstift unter der Membrane undicht wird, wodurch dann auch beim Fahren zusätzlicher Kraftstoff über die Luft und Gemischklappe in den Motor fließt , bis die Saxonette  (wie es bei mir der Fall war) selbst beim Fahren absäuft. . D.h.:  Im Endstadium des genannten Problems geht die Saxonette selbst Fahren schon aus und springt nicht mehr an ( wie gehabt  vor 2 Wochen)

Ich habe nun, wie bereits mitgeteilt-  testweise erstmal die untere Seite der Membrane-  an der Verbindungsstelle zwischen Metallstift und Gummiteil -  mit Gummilösung eingepinselt . ( was das zweite Problem umgehend behob)
. Ich konnte danach ( wobei dieselbe nun neuverklebte Membrane vorher bereits völlig durchlässig war)  durchgehend über 20 km fahren , wonach ich allerdings (/nach Standzeit von 8 Std  bei abgedrehtem Benzinhahn)-   dieses Mal aber noch die Zündkerze-  abschrauben musste, um das überschüssige Benzin im Motor zu entfernen. Danach sprang sie sofort wieder an und hielt auch bei Rückfahrt

Nach diesem Test haben ich nun die 100 % Abdichtung angestrebt und erreicht, indem ich ( schichtweise) Gummilösung mittels einer spritze ( die man mit Druckernachfüllsets bekommt) auch in  das kleine Loch oben an der Membrane spritzte ( es gingen da einige Milliliter rein )

NUN schließt sie auch vollständig und ich musste ( das erste Mal seit ich die Saxonette  habe) bisher nach längerer Standzeit keinen Vergaser mehr ausbauen um den Sprit aus dem Motor zu bekommen.
Sie sprang auch nach 1- 2 Tagen Standzeit sofort wieder an- ein Zeichen, dass die Unterbrechung der  Kraftstoffzufuhr wieder funktioniert...

Ich frage mich:
Habe ich jetzt  weltweit etwa die erste und einzige Saxonette mit einem dauerhaft  dichten Vergaser???

Natürlich muss man auch hier noch weiter abwarten ob das hält. Ich habe aber bei einer Abdichtung mi Gummi ( mittels G- Lösung)  wenig Zweifel  das das auch 500 km - vielleicht sogar 10.000 und  mehr hält.






Gummi ist eben Gummi : er ist Benzin , Äthanol  und auch Benzolresistent und der dazu bestgeeignetste Kunststoff . Und eine Verbindung von Gummi und Gummi mittels einer sogenannten "Vulkanisierlösung hält in einem Vergaser ebenso gut wie wenn man einen Flicken damit auf einen Fahrrad  Gummiuschlauch klebt.. ( denn: das schafft eine Verbindung auf molekularer Ebene)
(Vulkanisierlösung =  in Lösungsmittel gelöster Gummi/ Kautschuk > das Lösungsmittel verdampft und eine der Gummischicht bleibt zurück  - einfach dieselbe Vulkanisierlösung  verwenden , wie man sie zum Schlauch Flicken benutzt ) 

Tja- nur gleiche Materialien lassen sich dauerhaft verbinden, verschiedene dagegen nicht...